Angebotserstellung

Sie möchten ein passendes Angebot für ihr Bauvorhaben oder Gartenprojekt?

Ich freue mich sehr, dass Sie mich anfragen oder ich Ihnen empfohlen worden bin.

Jetzt kommt es darauf an, wie genau ihr Angebot sein soll. Gerne kann ich Ihnen vom Schreibtisch grob benennen, was ein Quadratmeter fachgerecht verlegter Rollrasen oder der Quadratmeter Terrassenplatte verlegt in Brechsand/Splittgemisch so kostet.

Leider sagt so ein Preis sehr oft nichts über den tatsächlichen Angebotspreis aus.

Ein Neuwagen steht im Autohaus zum Verkauf für 30.000,00 €. Schicke Farbe, tolle Felgen, doch was passiert, wenn Sie die Lederausstattung, das große Klimapaket und die doppelte PS-Zahl wünschen?

Ähnlich ist es im Garten, daher empfehle ich Ihnen: Lassen Sie sich beraten, schildern Sie alle Wünsche und auszuführende Arbeiten. Nur dann kann ich Ihnen ein genaues Angebot unterbreiten.

Gerne sehe ich mir ihr Projekt zum ortsüblichen Stundenverrechnungssatz an und bei späterer Auftragsvergabe, wird Ihnen dieser gutgeschrieben oder verrechnet.

Mich rief letztens jemand aus meinem entfernten Bekanntenkreis an, dem ich ein Angebot für verschiedene Gartenarbeiten unterbreitet hatte und bat mich, mit ihm über mein Angebot zu sprechen, da ich mit ca. 16.000,00 € Projektsumme ca 5.500,00 € teurer sein sollte, als ein Mitbewerber.

Mit einem unguten Gefühl setzte ich mich also ins Auto und fuhr los. Zum einen machte ich mir Gedanken, wo der große Preisunterschied liegen konnte, zum anderen begann ich mich zu ärgern, jetzt nochmal rauszufahren und mit an hoher Wahrscheinlichkeit grenzend, den Auftrag gar nicht zu bekommen.

Es stellte sich also heraus, dass mein Mitbewerber Frost-, Trag- und Bettungsschicht, als auch den Pflasterbelag in Quadratmetern angegeben hatte. So weiß natürlich niemand wirklich, was dort, wie stark, eingebaut worden ist. Neben einigen anderen Positionen zur Rasenansaat und dem Pflanzen einer Hainbuchenhecke, stand letztendlich eine Position im Leistungstext mit Stundenlohnarbeiten in Höhe von 43,50 €/h, welche nach Aufwand abgerechnet werden würden. Mir erschienen die anderen Positionen sehr, sehr günstig und ich bat den Kunden, bitte nachzufragen. Es stellte sich tatsächlich heraus, dass die Positionen im Leistungstext reine Materialposten waren und der Mitbewerber meinte, es wisse nicht genau, wie lange er bräuchte, würde aber aufgrund der Nachfrage denken, dass er mit zwei Arbeitskräften ca 2 Wochen (also 160,00 Stunden) benötigen würde. Das würde dann ca 6.960,00 € Mehrkosten entsprechen.

Damit hatte ich den Auftrag, und nur, weil der Kunde sich die Zeit nahm, mit dem Mitbewerber und mir zu sprechen.

Ich halte nichts von vermeintlichen Abwehrangeboten. Habe ich keine Zeit oder Interesse für den Auftrag, so teile ich es Ihnen mit. Das finde ich fair und genauso möchte ich auch behandelt werden.

Irgendwie günstiger geht immer, aber Sie verunsichern den Auftragnehmer und es erweckt den Eindruck, nicht die Qualität sondern der Preis sei das Wichtigste für Sie.

Wenn man sich noch nicht kennt, ist es sicherlich schwer, gleich ein Grundvertrauen zu besitzen und Fehler können jedem passieren. Ich arbeite regional und kämpfe um jeden Auftrag, auch wenn es nicht immer klappt. Es gibt schließlich auch viele gute Kollegen und tatsächlich kommt man einer geselligen Unternehmerrunde auch so manche Geschichte ans Tageslicht.

Ich freue mich auf ihren Anruf oder Ihre Mail.